Eines Tages hatte ein Ritter sich verritten, er ritt und ritt weiter. Da hörte er Schreie. Er sah einen Riesen und ritt auf den Berg. Dort sah er eine Prinzessin, die weinte. Das hielt der Ritter nicht aus. Er kletterte hoch. Plötzlich hörte er stampfende Schritte. Er drehte sich um und sah den Schatten von dem Riesen. Der Ritter nahm unheimlichen Schwung, rannte 10 bis 20 Meter und stieß den Riesen den Berg runter. Der Riese starb. Der Ritter und die Prinzessin aber wurden ein Paar, sie bauten auf dem Berg eine Burg.
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WA - 23. Mai, 13:56
Es war ein wunderschöner Tag in Schwarzenborn und alle Einwohner waren fröhlich. Doch das dunkelgrüne Gras auf der Stadtmauer vertrocknete langsam. „Aber dieses dunkelgrüne Gras war so schön, das konnte man nicht vertrocknen lassen!“, dachten sich die Stadtväter. „Dem Gemeindeochsen würde es bestimmt schmecken!“ , schlug einer vor. „Genau!“, riefen alle Leute und holten den Ochsen sofort. Doch dieser wollte nicht und als man ihn oben hatte, schmeckte ihm das Gras nicht. So ging man mit ihm wieder zu seiner Weide. „Die ganze Mühe umsonst“ schimpfte ein Stadtvater. Und so musste man das Gras vertrocknen lassen.

delfinL - 23. Mai, 13:45
In den alten Zeiten ließ sich manchmal auf der Loreley um die Abenddämmerung und bei Mondschein eine Jungfrau sehen.
Sie sang mit so lieblicher Stimme, dass alle davon bezaubert wurden, die es hörten.
Viele, die vorüberfuhren, wurden an dem Felsenriff im Strom in die Tiefe gerissen, weil sie auf ihr Fahrzeug nicht mehr achteten. Niemand hatte die Jungfrau aus der Nähe gesehen, außer einigen jungen Fischern.
Zu ihnen gesellte sie sich bisweilen im letzten Abendrot und zeigte ihnen die Stellen, wo sie ihre Netze auswerfen sollten. Jedes Mal, wenn sie dem Rat der Jungfrau folgten, taten sie einen reichlichen Fang,. Die Jünglinge erzählten, was ihnen begegnet war; und die Geschichte verbreitete sich bald im ganzen Lande.
Der Sohn des Pfalzgrafen, der damals in der Nähe sein Hoflager hatte, hörte auch die wundervolle Mär; es gelüstete ihn, die Jungfrau zu schauen. Er tat, als ob er auf die Jagd gehen wollte, nahm, den Weg nach Oberwesel; setzte sich dort in einen Nachen und ließ sich stromabwärts fahren.
Die Sonne war eben untergegangen, und die ersten Sterne traten am Himmel hervor, da näherte sich das Fahrzeug der Loreley. "Seht ihr sie dort, die verwünschte Zauberin?" riefen die Schiffer. Der Jüngling hatte sie aber schon erblickt. Sie saß am Abhang des Felsens, nicht weit vom Strome, und band einen Kranz um ihre goldenen Locken. Jetzt vernahm er auch den Klang ihrer Stimme und war bald seiner Sinne nicht mehr mächtig. Er befahl den Schiffern, am Felsen anzufahren. Aber als er ans Land springen wollte, nahm er den Sprung zu kurz und versank im Strom; die Wogen schlugen schauerlich über ihm zusammen.
Die Nachricht kam schnell zu den Ohren des Pfalzgrafen. Voll Schmerz und Zorn befahl er seinen Knechten, ihm die Unholdin tot oder lebendig zu bringen. Einer seiner Hauptleute versprach, den Willen des Pfalzgrafen zu vollziehen. Doch bat er sich aus, dass er die Hexe gleich in den Rhein stürzen dürfe, damit sie sich nicht vielleicht durch Zauberkünste wieder aus Kerker und Banden befreie. Der Pfalzgraf war damit zufrieden.
Nun zog der Hauptmann gegen Abend aus und umstellte mit seinen Reisigen den Berg. Er selbst nahm drei der beherztester Männer aus seiner Schar und stieg die Loreley hinan. Die Jungfrau saß oben auf der Spitze und hielt eine Schnur von Bernstein in der Hand. Sie sah die Männer kommen und rief ihnen zu, was sie hier suchten. "Dich, Zauberin", antwortete der Hauptmann, "und ich befehle dir, dich sofort in die Fluten hinabzustürzen!"
,,Ei" sagte die Jungfrau ,, hast du mir zu befehlen? Ich glaube nicht. Denn nur ich selbst kann mir Befehle erteilen!" Und sie begann mit ihrem zauberhaften Gesang, dass der Hauptmann und seine Reisigen bald nicht mehr bei Sinnen waren. Dann hörte sie abrupt auf zu singen und befahl den Männern, sich in die Fluten zu stürzen. Da alle nicht mehr bei Verstand waren, stürzten sie sich in den Rhein und verschwanden in den Wogen.
Bill Fan - 23. Mai, 11:36