Donnerstag, 24. Mai 2007

Hänsel und Gretel

Es waren einmal zwei Kinder. Der Junge hieß Hänsel, das Mädchen hieß Gretel. Sie waren die reichsten auf der ganzen Welt. Eines Tages gingen die Kinder in den Wald, um Beeren zu sammeln. Ihre Mutter sagte zu ihnen, dass sie nicht so tief in den Wald gehen sollten. Doch sie waren so beschäftigt, dass sie schon fast am Ende des Waldes waren. Plötzlich rief Hänsel: „Schau mal Gretel., ein Haus, ganz aus leckeren Keksen, Zucker, Marzipan und noch vielem mehr. Sie aßen so viel, dass sie nicht merkten, dass eine schöne junge Dame aus der Tür kam. Sie sagte: „ Kommt her in mein Häuschen.“ Die Kinder gingen mit rein. Innen sah es wunderschön aus. Alles war aus Süßigkeiten. Alle Möbel waren aus Zucker. Selbst die Betten. Eines Nachts wachte Hänsel kurz vor Mitternacht auf. Er sah, dass die junge Frau aus der Tür mit einem Besen flog. Als sie draußen war, weckte Hänsel Gretel auf. „ Hey, Gretel wach auf, die Frau ist eine Hexe.“ Vorsichtig gingen sie aus dem Haus heraus. Sie rannten durch den Wald. Sie bemerkten, dass sie von der Hexe verfolgt wurden. Da sahen sie das Haus von ihnen. Die Mutter stand schon vor der Tür. Sie ließ sie schnell ins Haus, und sperrte ab. Die Hexe flog mit ihrem Besen ganz weit weg und ließ sich nie wieder blicken.

von Tamara

Das Schloss in Eppstein

Der Erbauer des alten Schlosses in Eppstein gab – wie er denn ein sehr gütiger und gern vertrauender Herr war – dem Baumeister, der dasselbe aufrichten sollte, einen großen Schatz, um damit alle Kosten des Baus zu bestreiten. Als das Schloss nun so weit fertig war, wie man jetzt sieht, vergrub der Meister den Rest des Schatzes und entfloh, nachdem er noch einen guten Teil davon zu sich gesteckt hatte. Als er später in der Fremde starb, fand er keine Ruhe im Grab, er musste jede Nacht an das Schloss nach Eppstein, wo er an der Mauer kratzt, dort wo der Schatz liegt. Erst wenn der wieder gefunden ist, wird der Geist Ruhe finden.

Von RoterToni

Die Ratte Wilbert.

Es war einmal eine Bauersfamilie. Diese Familie hatte zwei Kinder. Einen Sohn und eine Tochter. Die Tochter war sehr verspielt und liebte die Natur. Eines wunderschönen Tages spielte sie am Brunnen, der in der Stadt stand, mit ihrer Ratte Wilbert. Wilma, das Mädchen fand, dass Wilberts Zähne zu spitz waren, deshalb wollte sie ein Stückchen des Seils abmachen, das am Brunnen war damit Wilbert seine Zähne stumpf kauen konnte. Doch plötzlich rutschte sie ab und stürzte in den Brunnen! Wilbert schnappte sich das Seil und rannte in den Brunnen runter und rettete Wilma! „DANKE“ rief Wilma und küsste Wilbert. „PUFF“ machte es und vor Wilma stand, groß und fett ein Wollschwein statt ihrer Ratte. Und wenn sie nicht gestorben sind dann leben sie noch Heute.

Die-Ratte-Wilbert (mp3, 765 KB)

celina_kl

Hannibal

Es war einmal eine junge Frau, die lebte in einem Schloss und hatte alles, was man braucht um glücklich zu sein. Sie hatte viele Butler, ein riesiges Haus, viel Land, sie war reich und hatte eine Ratte, die den Namen „Hannibal“ trug. Trotz all dem war die junge Frau nicht glücklich, sie wollte endlich etwas Neues sehen, deshalb verließ sie ihr Schloss und lief weit weg, ohne zu wissen, wo sie eigentlich hin wollte! Ihre Ratte Hannibal folgte ihr und blieb stets an ihrer Seite. Monate lang liefen sie von Ort zu Ort, bis sie an einen Ort kamen, wo es schön war, das was dort war, war viel schöner als ein großes Schloss und unendliches Reichtum. Die junge Frau merkte, dass es nicht das Wichtigste war einfach nur reich zu sein und Butler zu haben! Hannibal und die Frau wollten nun für immer dort bleiben, sie kauften sich dort ein kleines Haus, ja es war wirklich klein...aber sie mochten es so. Und so lebten sie lange dort, und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute!

Von Svenja

Hannibal (mp3, 1,023 KB)


svenja_kl

Schwarzbornerstreiche

Auf der Stadtmauer von Schwarzborn wuchs wunderschönes Gras, das man aber nicht verwenden konnte. Die Stadtväter kamen deshalb zusammen und beratschlagten, was sie aus dem Gras machen könnten. Einer von ihnen sagte: ,,Dem Stadtbullen würde es schmecken.“ ,,Aber wie bringen wir ihn rauf“, fragte ein anderer. Da schlug ein dritter vor aus dem Gras Heu zu machen. Diese Idee war gut und deshalb schnitt man das Gras regelmäßig, machte Heu daraus und jedes Tier das davon gefressen hatte, wurde kräftiger, gesünder und stärker als je zuvor.

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Der wunderschöne Apfelbaum

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Kunibert kam mit seiner Armee in ein Dorf. Es war ein heißer Sommer. Kunibert und die Armee hatten viel Hunger. Außerhalb vom Dorf wohnte ein reicher Bauer. Im Ort gab es keinen einzigen Laden. Alle Leute kauften ihre Lebensmittel beim Bauern. So zog Kunibert mit seiner Armee zu dem Bauern, um Äpfel zu kaufen. Der Bauer verlangte viel Geld für die Äpfel. Die Kerne hob Kunibert auf und pflanzt sie in die Erde. Er betete zu Gott, dass die Samen aufgehen würden. Plötzlich wuchs ein großer, schöner Apfelbaum, der bis heute viele Äpfel trägt. Der geizige Bauer aber verdiente durch den Apfelbaum weniger Geld.

der-apfelbaum (mp3, 849 KB)


The beautiuful apple tree

Kunibert came with his army into the village. It was a very hot summer day. Kunibert and the army were hungry. Outside the village there lived a very rich farmer. In the village there was no single shop. Everybody bought his food from the farmer. So went Kunibert with his army to the farmer to get some apples. The farmer wanted a lot of money from Kunibert . Kunibert put the the apple stones into the earth. He praied and asked God to make the stones grown. Suddenly a beautiful big apple tree appeared ,witch still bears fruit.


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Die Nonne von Lich

Es war einmal in Lich einer Stadt unweit von Gießen, dort wurde schon oft eine Nonne gesehen, von der man dachte, sie sei tot. Manche sagten sie sei eine blutjunge und sehr schöne Frau gewesen bis zu einer finsteren Nacht im Kloster. Als sie nun heimlich nachts ein Kind gebar. Die anderen Nonnen sagten: „Wenn du dieses Kind nicht tötest wird Unheil über dich ergehen.“ Die Nonne sagte: „Ja, ich werde das Kind töten in Lich“. Sie ritt dorthin. Als sie angekommen war, nahm sie das Kind und schlug es gegen einen Stein mit dem Kopf und warf danach das blutige Kind in den Brunnen. Dabei hörte die Nonne das Kind schreien. Seit dem ist sie eine Geisternonne. Und jede Vollmondnacht geht sie zum Brunnen und streckt ihre Hand hinein zu ihrem Kind und sieht jedoch nur einen leblosen Körper schwimmen.

die-none-fon-lic (mp3, 804 KB)


The nun of Lich
In Lich, a small town not far from Gießen, there were tales of a nun who was a ghost. She was at first a very pretty nun in the nearby church but she fell in illegal love. When she secretly gave birth to a child, she carried it down to the city well, and threw the child into it. Because she was scared that she would be expelled from the church. And every night from that time on at midnight she would look into the well and wait until the dead child would come to the surface. And she would reach for the child. Until the church stoped sounding its bell.

the-nun-of-lich-1 (mp3, 582 KB)

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1. (Ketten) Geschichte

Es war dunkle Nacht in Hofheim. Eine düstere Gestalt huschte die Straße entlang.

Das arme Mädchen

Es war einmal ein schönes, aber armes Mädchen, dessen Stiefmutter es von morgens bis abends arbeiten, während seine hässliche Stiefschwester nie arbeiten. Eines Tages kam ein Prinz vorbei. Er war so begeistert von ihrer Schönheit, das er sie sofort heiraten wollte. Da war ihre Stiefschwester neidisch geworden und wollte sie Vergiften. Doch die Drei Zwerge, die in den Bergen des Taunus in einer Höhle lebten, hatten den Plan bemerkt und das Mädchen zu sich in die Höhle genommen. Als die Stiefmutter das bemerkte, schickte sie den bösen Drachen aus das Mädchen in eine Hütte am Rhein zu Sperren. Der Drache führte den Befehl aus. Als der Prinz merkte, das dass Mädchen verschwunden war schickte er Boten in alle Richtungen aus. Einer von ihnen fand das Mädchen. Als die beiden geheiratet hatten, sprach das Gericht der Stadt Hofheim das Urteil. Die Stiefmutter und ihre Tochter wurden aus der Stadt gejagt. Und wen Prinz und seine Frau nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

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Wie Flörsheim reingelegt wurde

Ein Mensch hatte sich verkleidet als Huhn. Keiner hatte ihn erkannt. Die alten und neugierigen Leute fragten: „Seit wann wohnen Sie in Flörsheim?“ Der Mann sagte: „Keine Ahnung“. Ganz Flörsheim geriet in Panik. Eine Frau holte den Krankenwagen und sagte „Der Mann hat sich als Huhn verkleidet und hat sein Gedächtnis verloren!“ Der Krankenwagen kamm sofort. Mit dem Mann wurde ein Test gemacht. Der Arzt fragt: "Wie heißen sie?". Der Mann sagt: „Keine Ahnung“. Der Test hat ergeben, dass die Person ins Altersheim muss. Am nächsten Tag. Ein Quiz steht in der Zeitung. Die Einwohner sollen lösen, wer das Huhn sei. Abends löste der Bürgermeister in der Tagesschau das Rätsel auf. Er hatte sich als Huhn verkleidet.


floersheim-reingelegt (mp3, 805 KB)

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